aktueller Impuls

Zur Tageslosung: http://glaubenswachstum.blogspot.co.at/?m=1

Zur Kontakaufnahme mit unserer Landeskirche: www.kirchenpost.net und www.bayern-evangelisch.de

von Pfarrer Frank Witzel: hier unten weiterlesen ...

 

Die Kreuzkirche informiert:

„Flotte Nadel“ auf 1150 MüNN

Frau Brigitte Stadler aus Oberstdorf möchte im Kleinwalsertal eine Handarbeitsgruppe gründen. Wer hat Interesse? Benötigt wird Spaß und Entdeckerfreude. Vorkenntnisse sind nicht unbedingt nötig …

Bitte melden bei Pfr. Frank Witzel, 5488 oder kreuzkirche@speed.at!

 

Gottesdienst am 13.1. um 10 Uhr zur Vorbereitung der ökumenischen Jordanienreise im November 2019

Die Kreuzkirche organisiert eine ökumenische Gemeindereise nach Jordanien vom 6. bis 16. November 2019. Wir besuchen auch die authentische Jordanstelle, an der Johannes der Täufer Jesus getauft hatte. Sie liegt auf jordanischer Seite und unterscheidet sich in angenehmer Weise vom religiösen Kitsch-Rummel, der an anderen Orten des „Heiligen Landes“ zu finden ist. Dies gibt uns Anlass, genau hinzuschauen: Wer war Johannes der Täufer? Welche Beziehung hatte er zu Jesus und umgekehrt? Was war gleich in ihrer Botschaft? Wo lag der Unterschied? Warum wurden beide Opfer eines Justizmordes?

Der Gottesdienst bereitet in Lesung und Predigt ideal auf die Gemeindereise vor und ist zugleich für sich selbst eine kleine historisch-theologische Entdeckungsreise.

Herzliche Einladung!

 

Rückblich auf Advent und Weihnachten 2018 in der Kreuzkirche: extreme Pole trafen und treffen aufeinander und verbinden sich im Duft der Orangen

Advent und Weihnachten sind eine intensive spirituelle Zeit. Das gehört zum Wesen von Weihnachten, weil hier die Extreme zueinander finden:

-          Jesus wird geboren im Nahen Osten. Dort ist es heiß und wir verbinden Advent und Weihnachten mit Glühwein, Schnee und Budenzauber.

-          Familien und Freundeskreise kommen zueinander und zugleich fürchten sich besonders viele Menschen vor der Einsamkeit in diesen Zeiten.

-          Es ist dunkel und viele Lichter sprechen unsere Gefühle an.

-          Es geht in der biblischen Geschichte um Armut, Ungerechtigkeit, Ungeborgenheit und Gewalt. Zugleich ist die Botschaft ganz zentral „Friede auf Erden!“ und „Der Retter ist da!“

Die Kreuzkirche nimmt diesen Spannungsbogen auf. Sie zeigt, wo Jesus heute geboren werden könnte: Natürlich in unserem Herzen, in unserer Seele. Natürlich aber auch bei den geflüchteten und ausgebeuteten Menschen in Süditalien, die die Orangen pflücken, die wir kaufen.

Darum zeigen wir die Ausstellung "Bittere Orangen" in der Kreuzkirche. Der Kulturanthropologe und Freund der Kreuzkirche Professor Gilles Reckinger aus Innsbruch und Luxemburg, hat sie uns gebracht.

Orangenpflücker

Darum hängt als Parament eine äthiopische Ikone mit der Heiligen Familie auf der Flucht am Altar.

Darum stellen wir das Kunstwerk "Blick auf unsere Welt" von Sabine Nenning, einer evangelischen Christin aus dem Bregenzer Wald, aus. es interpretiert sehr eindrücklich die Gewalt im Heiligen Land, indem reale GEwehreinschüsse auf dem Gemälde zu sehen sind. Mein katholischer Kollege Edwin Matt leiht beide Exponate uns aus in ökumenischer Verbundenheit.

Darum kombinieren wir die Krippe mit Stacheldraht. Die Kreuzkirche wird zu einem Gesamtkunstwerk, das auch das Kreuz in der Krippe mitdenkt.

„Was ihr dem Geringsten meiner Brüder und Schwester getan habt, habt ihr mir getan.“ spricht Jesus als Erwachsener im Matthäus-Evangelium. Vom gleichen Jesus berichtet der gleiche Evangelist, dass er als Baby mit seinen Eltern Asyl in Ägypten gesucht und gefunden hatte, als er vor den brutalen Menschenrechtsverletzungen durch König Herodes floh. Jede/r kann den Zusammenhang mit unserer Gegenwart selbst herstellen. Er liegt auf der Hand.

Bitte unterbrechen! Weihnachten ist die Unterbrechung des Laufs der Welt, die Umwertung der Werte, weil Gott Kind wurde.

Zeltkirche Auch in der Zeltkirche der Orangenpflücker wird zu Gott gebetet um Gerechtigkeit und Frieden.

Ich wünsche Ihnen von Herzen Gottes Segen in der Advents- und Weihnachtszeit, um echte Wahrnehmung der Welt mit der unbändigen Hoffnung auf Frieden und Gerechtigkeit zu verbinden.

Ihr und euer Pfarrer Frank Witzel