aktueller Impuls

Zur Tageslosung: http://glaubenswachstum.blogspot.co.at/?m=1

Wir sagen es digital: Analog ist die Wahrheit.

Wir nutzen digitale Formen der Kommunikation. Wir möchten viele Menschen erreichen. Das Internet hilft uns dabei. Bitte nutzen Sie es und geben es weiter!

Zur Kontakaufnahme mit unserer Landeskirche: www.kirchenpost.net und www.bayern-evangelisch.de

Und auf www.kleinwalsertal-evangelisch.de sind Sie bereits: Herzlich willkommen!

Zugleich ist es uns ganz wichtig: Das Wahre, das Menschengerechte, das Echte findet in der analogen Welt statt.  Mit den digitalen Möglichkeiten verweisen wir auf die analoge Welt, weil dort das richtige Leben stattfindet. Menschen haben Sehnsucht nach echten Menschen. Wir sind hier im Kleinwalsertal mit echten Bergen, die richtige Anstrengung beim Wandern abverlangen und uns gerade durch die Mühe hindurch die gigantische Gipfelrast ermöglicht mit der schier unbeschreiblichen Mischung aus Glück, Müdigkeit und Stolz. Allen Liebespaaren, die hierher kommen und vielleicht in der Kreuzkirche heiraten möchten, wünschen wir das volle Glück, Erotik und das Bestehen der Abenteuern des Lebens mit Gottes Segen. Alles findet in der analogen Welt statt. Auch die Gemeinschaft, die wir in den vielen Gottesdiensten hier erleben, ist immer eine echte mit ganz konkreten Menschen. Vielleicht kennen diese sich untereinander gar nicht. Dennoch ist es wesentlich, dass dies in der realen Welt stattfindet mit den unterschiedlichsten Menschen, damit wir ganz konkret und analog lernen, was "versöhnte Verschiedenheit" bedeutet.

Bitte geben Sie unsere digitale Adresse www.kleinwalsertal-evangelisch.de weiter, damit Menschen aus Nah und Fern, sich hier analog begegnen können!

Die Kreuzkirche informiert:

„Flotte Nadel“ auf 1150 MüNN

Frau Brigitte Stadler aus Oberstdorf möchte im Kleinwalsertal eine Handarbeitsgruppe gründen. Wer hat Interesse? Benötigt wird Spaß und Entdeckerfreude. Vorkenntnisse sind nicht unbedingt nötig …

Bitte melden bei Pfr. Frank Witzel, 5488 oder kreuzkirche@speed.at!

 

siehe auch unten:  Bildungsreihe "fair statt bitter".

Rückblich auf Advent und Weihnachten 2018 in der Kreuzkirche: extreme Pole trafen und treffen aufeinander und verbinden sich im Duft der Orangen

Advent und Weihnachten sind eine intensive spirituelle Zeit. Das gehört zum Wesen von Weihnachten, weil hier die Extreme zueinander finden:

-          Jesus wird geboren im Nahen Osten. Dort ist es heiß und wir verbinden Advent und Weihnachten mit Glühwein, Schnee und Budenzauber.

-          Familien und Freundeskreise kommen zueinander und zugleich fürchten sich besonders viele Menschen vor der Einsamkeit in diesen Zeiten.

-          Es ist dunkel und viele Lichter sprechen unsere Gefühle an.

-          Es geht in der biblischen Geschichte um Armut, Ungerechtigkeit, Ungeborgenheit und Gewalt. Zugleich ist die Botschaft ganz zentral „Friede auf Erden!“ und „Der Retter ist da!“

Die Kreuzkirche nimmt diesen Spannungsbogen auf. Sie zeigt, wo Jesus heute geboren werden könnte: Natürlich in unserem Herzen, in unserer Seele. Natürlich aber auch bei den geflüchteten und ausgebeuteten Menschen in Süditalien, die die Orangen pflücken, die wir kaufen.

Darum zeigen wir die Ausstellung "Bittere Orangen" in der Kreuzkirche. Der Kulturanthropologe und Freund der Kreuzkirche Professor Gilles Reckinger aus Innsbruch und Luxemburg, hat sie uns gebracht.

Orangenpflücker

Darum hängt als Parament eine äthiopische Ikone mit der Heiligen Familie auf der Flucht am Altar.

Darum stellen wir das Kunstwerk "Blick auf unsere Welt" von Sabine Nenning, einer evangelischen Christin aus dem Bregenzer Wald, aus. es interpretiert sehr eindrücklich die Gewalt im Heiligen Land, indem reale GEwehreinschüsse auf dem Gemälde zu sehen sind. Mein katholischer Kollege Edwin Matt leiht beide Exponate uns aus in ökumenischer Verbundenheit.

Darum kombinieren wir die Krippe mit Stacheldraht. Die Kreuzkirche wird zu einem Gesamtkunstwerk, das auch das Kreuz in der Krippe mitdenkt.

„Was ihr dem Geringsten meiner Brüder und Schwester getan habt, habt ihr mir getan.“ spricht Jesus als Erwachsener im Matthäus-Evangelium. Vom gleichen Jesus berichtet der gleiche Evangelist, dass er als Baby mit seinen Eltern Asyl in Ägypten gesucht und gefunden hatte, als er vor den brutalen Menschenrechtsverletzungen durch König Herodes floh. Jede/r kann den Zusammenhang mit unserer Gegenwart selbst herstellen. Er liegt auf der Hand.

Bitte unterbrechen! Weihnachten ist die Unterbrechung des Laufs der Welt, die Umwertung der Werte, weil Gott Kind wurde.

Zeltkirche Auch in der Zeltkirche der Orangenpflücker wird zu Gott gebetet um Gerechtigkeit und Frieden.

Ich wünsche Ihnen von Herzen Gottes Segen in der Advents- und Weihnachtszeit, um echte Wahrnehmung der Welt mit der unbändigen Hoffnung auf Frieden und Gerechtigkeit zu verbinden.

Nach der Epiphaniaszeit nehmen wir das Thema erneut auf mit der Bildungsreihe "fair statt bitter".

Ihr und euer Pfarrer Frank Witzel