aktueller Impuls

Vorerst finden keine Gottesdienst in der Kreuzkirche statt. Trotzdem ist sie offen und lädt ein ...

Wie unsere katholische Schwesterkirche verzichten wir auf Gottesdienst vorerst bis einschließlich 6.Dezember (2. Advent) und beachten die geltenden Lockdown-Hinweise der österreichischen Behörden. Die Kreuzkirche ist selbstverständlich weiterhin für die persönliche Andacht geöffnet. Sie ist ein Ort der Kraft und des Trostes auch im Lockdown. Die Handwerker, die sie derzeit ertüchtigen und barrierefrei machen, sind freundlich und nehmen im Allgemeinen gern Rücksicht auf Besucher*innen.

Als Seelsorger und Traumatherapeut bin ich weiterhin persönlich ansprechbar. Bitte nehmen Sie per Mail unter kreuzkirche@speed.at oder telefonisch unter 0043.5517.5488 bzw. 0049.170.61 91 73 2 Kontakt mit mir auf.

Wir beachten dabei selbstverständlich und mit Humor die geltenden Abstands- und Hygieneregeln. Niemand ist allein. Gern bin ich für Sie und euch da. Wir achten aufeinander.

Es gibt von unserer Kirche online-Angebote für Weihnachten! Siehe:

https://www.sonntagsblatt.de/newsticker-weihnachten

Es gibt auch Weihnachtsprospekte für eine Weihnachtsfeier zu Hause, in der Ferienwohnung oder im Hotel für Einheimische, Gäste und Gastgeber!

Sie liegen zum Mitnehmen in der Kreuzkirche aus.

Hier auf der Homepage sind sie auch digital zu finden. Siehe dort im Download-Bereich unten.

Ihr und euer Frank Witzel

Wir weisen jetzt umso bewusster darauf hin:

„Gott hat uns nicht den Geist der Furcht gegeben, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“ lautet der biblische Impuls der Kirchen zur Corona-Krise. ich schließe mich dem an.

Viele haben dies beherzigt. Alternative Kommunikationen wurden entwickelt. Auch ich selbst stellte fest, dass ich auf digitalem Weg mehr Menschen erreiche.

Zugleich stellen kirchlich Engagierte fest, dass wir in der öffentlichen Wahrnehmung nicht so wichtig sind, wie zum Beispiel Baumärkte. Kirchen sind wohl nicht systemrelevant.

Aber zugleich halten wir fest: Gottes Wort ist heilsrelevant. Kirchen sind dafür da, das weiterzusagen in Wort und Schrift, analog und digital, was heilsam ist für Seele und Gesellschaft in Zeit und Ewigkeit.

Heilsam war und ist es, dass die Kirchen die Besonnenheit betonen.

Dank und Wertschätzung, dass dieser Impuls aufgenommen wurde! Dies ist praktizierte Nächstenliebe und ein Geschenk Gottes zugleich.

Und nun: Einatmen. Ausatmen. Wertschätzung wahrnehmen … und sich darüber auch freuen!

Dabei nehmen wir wahr: Corona ist ein(!) Problem der Menschheit unter mehreren. Es ist nicht das größte Problem, auch wenn es im Moment die meiste Aufmerksamkeit bekommt.

Vorher stand eher der Klimawandel im Mittelpunkt: Greta Thunberg rief zu den „Fridays for Future“ und Menschen auf der ganzen Welt kamen. Doch auch die ökologische Krise ist eine unter mehreren.

Es ist an der Zeit, besonnen wahrzunehmen, dass das Problem der Probleme der Menschheitsfamilie die Aufspaltung in Arm und Reich ist. Hier liegt der Schlüssel, um die anderen verwobenen Probleme auf unserem Planeten wahrnehmen und lösen zu können.

Der Bergprediger Jesus von Nazareth sagt uns klar: „Du kannst nicht zwei Herren dienen. Du musst dich entscheiden: Gott oder Mammon.“

Jesu Worte sind heils- und systemrelevant. Ihre Klarheit bereitet die Lösung für die Menschheitsprobleme vor. Gott verheißt, dass gerechtes Teilen der anvertrauten Güter heilen lässt – einen selbst, die anderen und die Welt. Ich bitte Gott um seinen Segen dazu.

Von Herzen, Ihr Frank Witzel

 

zur Tageslosung: glaubenswachstum.blogspot.co.at/?m=1

zum persönlichen Blog von Frank Witzel: frank-witzel62.medium.com/

weitere hilfreiche Kirchenlinks in Corona-Zeiten:

www.bayern-evangelisch.de/wir-ueber-uns/corona-andachten-impulse-kirche-zuhause.php

www.oberstdorf-evangelisch.de/hausandachten?fbclid=IwAR01D9PG3w-UlRkirTxOPBzYtnw8kEl71SM_eOViidbVDWCWMPx8s6IyGGw

www.oberstdorf-evangelisch.de/geistliche-angebote-h%C3%B6rfunk-und-fernsehen

www.allgaeu-evangelisch.de

www.facebook.com/allgaeuevangelisch

www.ekd.de/kirche-von-zu-hause-53952.htm

www.ekd.de/hinweise-coronavirus-53728.htm

www.kirche-und-leben.de/artikel/evangelische-kirche-ruft-zu-rudelsingen-und-osterflashmob-auf/

www.kirche-und-leben.de/artikel/wort-der-drei-grossen-kirchen-zu-corona-beistand-trost-und-hoffnung/

www.bayern-evangelisch.de/wir-ueber-uns/corona-andachten-impulse-kirche-zuhause.php

www.bibeltv.de/live-gottesdienste/?utm_source=Newsletter&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=LiGo+2013

www.youtube.com/watch?v=IeZd95b4VPo

youtube.com/bayernevangelisch

www.kirche-mit-kindern.de

soundcloud.com/user-269064909

Herzliche Einladung! Falls die vorgesehenen Plätze mit Hygiene-Sicherheitsabstand nicht ausreichen, werden die Andacht jeweils kurz darauf wiederholt.

Die Kreuzkirche im Kleinwalsertal soll auch in diesen Zeiten als spiritueller Ort der Kraft und der Inspiration gestaltet werden. Sie hat eine Botschaft auch außerhalb der Gottesdienste und ist für einzelne Besucher*innen tagsüber immer geöffnet für die persönliche und individuelle Andacht. Man kann eine Kerze anzünden, beten und durch Kunst inspiriert werden. Ich selbst stehe für seelsorgerliche Gespräche vor Ort (mit Abstand), per Mail und Telefon gern zur Verfügung.

Die  Kunstausstellung "Kosmologie" vermittelt künstlerische und spirituelle Impulse.

Die Ausstellung der Augsburger Künstlerin Juliane Wanner hat die kosmologischen Aspekte der Schöpfung und der Erlösung im Blick mit Hilfe der Symbolkraft verschiedener Baumarten und des seelisch zu interpretierenden Symbolsystems der Tierkreiszeichen. Gerade die Achtsamkeit für die Verbindung von Mensch, Gott und Schöpfung kann in Krisenzeiten eine Quelle der Kraft werden. Wir alle suchen eine gute Orientierung. Welche Stellung haben wir als Menschen in der Schöpfung und der Natur? Wie gehen wir mit ihren Gefahren um? Wie entdecken und bewahren wir bleibend ihre Schönheit?

Bei aller Vorsicht und Verunsicherung verweisen wir gerade jetzt auf das biblische Wort im 2. Timotheusbrief, Kapitel 1, Vers 7 „Gott hat uns nicht den Geist der Furcht gegeben, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“

Wir nehmen dieses Ereignis als Gelegenheit, das Wesentliche bewusst wahrzunehmen. Zugleich wünschen wir uns auch bei anderen Krisen der Menschheitsfamilie, dass  beherzte Entscheidungen von so vielen im privaten und öffentlichen Bereich ermöglicht werden. Wir nehmen es als Lernfeld des Guten. Schon sehr schnell lernen wir zum Beispiel: Wir sind alle miteinander verbunden in der Menschheitsfamilie. Wir könnten dann auch genauso lernen: Wir sind darum auch füreinander verantwortlich.

Als Traumatherapeut finde ich den "future pace" bzw. Text "Die Welt nach Corona" vom Zukunftsforscher Matthias Horx sehr bedenkenswert und gut.

Danke, seid behütet, herzliche Grüße, Ihr und euer Pfarrer

Frank Witzel